HerpX für Pferde, 1kg

Ergänzungsfuttermittel

Handgefertigt aus 15 hochwertigen Ingredienzien, bestehend aus:

Kräuter

Öle

Mineralien & Zusatzstoffe

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Handgefertigt aus 15 hochwertigen Ingredienzien, bestehend aus:

Kräuter

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Mineralien & Zusatzstoffe

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29,90 €
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Beschreibung

Die Kräutermischung Herpes VirEx enthält Pflanzen und Wirkstoffe, welche die Gesundheit 

  • des Immunsystems 
  • des Nervensystems

unterstützen kann. Ein Heilversprechen ist daraus nicht abzuleiten.

 



Die Equine Herpesinfektion

Die Herpesvirus-Infektion beim Pferd ist eine ansteckende Erkrankung, die in der gesamten Pferdepopulation weit verbreitet ist. Tatsächlich muss man davon ausgehen, dass ca. 90% der Pferdepopulation das Equine Herpesvirus (EHV 1, 2, 3 oder 4) in sich tragen und damit bereits mindestens einmal intensiven Kontakt mit ihnen hatten.

Die Diagnostik auf Grund von klinischen Symptomen ist nicht möglich. Aufgrund der unspezifischen Symptome und der Ähnlichkeit mit anderen, ähnlich verlaufenden Infektionskrankheiten, wird lediglich eine Verdachtsdiagnose gestellt werden können. Sicher nachweisbar ist das Equine Herpesvirus nur durch den direkten Virusnachweis (Virus-DNS) aus dem Blut, Sekreten oder Gehirnflüssigkeit des erkrankten Pferdes. Allerdings gelingt der Virusnachweis nicht immer und dauert zudem mehrere Tage. Überdies muss er von Speziallabors (z.B. Virologische Institut der Universität Wien, Virologie der Freien Universität Berlin, Vet- Med- Labor in Ludwigsburg) durchgeführt werden.

Betroffene Pferde bleiben lebenslang Virusträger, denn die vollständige Elimination des Virus ist nicht möglich.

 

Ansteckung mit Equinen Herpesviren

Wie alle Viren, kann auch das Equine Herpesvirus ohne eine fremde Zellbasis nicht überleben und sucht sich darum eine Wirtszelle – das Pferd.

Dort kann er verschiedene Organstrukturen befallen:

  • die Atemwege
  • das Auge
  • die Genitalien
  • die Nervenbahnen

Betroffen von einer Herpes-Viren-Infektion sind meist geschwächte Pferde mit geringen körpereigenen Abwehrkräften, die nicht genügend Antikörper gegen die Viren bilden können.

Je höher der Infektionsdruck durch eine stark ansteigende Zahl von Herpesviren wird, desto stärker muss die Immunantwort des infizierten Pferdes sein, um sich gegen den Virenangriff wehren zu können.

Bei Pferden mit einem gesunden Immunsystem und starken Abwehrkräften kann sich das Virus im Körper nicht weiter vermehren. Ist jedoch die Zahl der Viren, welche übertragen werden, sehr hoch und reagiert das Immunsystem nicht entsprechend, respektive kommt nun auch noch Stress oder eine andere Infektion dazu, kann es bei einem angesteckten Pferd zu einer sichtbaren Erkrankung kommen.

Allerdings sind Herpesviren nicht so infektiös wie beispielsweise Influenzaviren, welche schon in geringer Zahl infizierend wirken – Herpesviren müssen hierfür in stark erhöhter Anzahl auftreten. Insofern breiten sich Herpesviren auch auch nicht flächenhaft aus wie eine Influenzainfektion. Eine Herpesinfektion bleibt bei entsprechender Stallhygiene und frühzeitigen Isolierungsmaßnahmen fast immer auf einen Stall begrenzt.

 

Inkubationszeit

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Krankheitssymptome (Inkubationszeit) ist in der Regel relativ kurz (24-48 Stunden), kann aber abhängig von individuellen Faktoren sehr variabel sein und bis zu 10 Tagen betragen. Allerdings sind insbesondere bei Aborten auch lange Inkubationszeiten von mehr als 14-21 Tagen keine Seltenheit.

 

 

Die Übertragung der Herpesviren erfolgt

meistens

  • durch direkten Kontakt zwischen infizierten und gesunden Pferden (Schmier- und Tröpfcheninfektion) Aufnahme der Viren über Maul und Nüstern

teilweise

  • von der Mutterstute auf das ungeborene Fohlen

seltener

  • durch indirekten Kontakt, z.B. über Putzzeug, Schubkarren, Wassereimer, Pflegepersonal

Über einen sehr begrenzten Zeitraum ist auch eine Ansteckung durch Viren in der Umgebungsluft möglich.

 

 

Es gibt fünf bekannte Herpesviren (sog. DNS-Viren), die beim Pferd krankheitsverursachend sein können:

  • Equines Herpes Virus Typ 1 (EHV 1)  - Virusaborte, Atemwegserkrankungen, Lähmungserscheinungen
  • Equines Herpes Virus Typ 2 (EHV 2)  - beteiligt an Augenentzündungen (Hornhaut- Bindehautentzündung)
  • Equines Herpes Virus Typ 3 (EHV 3) – Deckexanthem (Bläschenausschlag im Genitalbereich)
  • Equines Herpesvirus Typ 4 (EHV 4) – Rhinopneumonitis (Erkrankungen der oberen Atemwege), Lähmungserscheinungen
  • Equines Herpesvirus Typ 5 (EHV 5) - siehe EHV 2

Von großer Bedeutung ist sind aber vor allem die Equinen Herpesviren 1 und 4 (EHV 1 und 4).

 

Die Herpesviren EHV 1 und 4 führen zu unterschiedlichen Krankheitsformen:

1. EHV 1 (+EHV 4) - Virusabort oder Geburt lebensschwacher Fohlen:

Typisch für einen durch Herpesviren verursachten Abort (Geburt des noch unreifen Fohlens) ist das Verfohlen meist zwischen dem 7. Trächtigkeitsmonat und kurz vor dem Abfohltermin (Spätabort). Die Stute zeigt in der Regel zuvor keine Krankheitsanzeichen.

Fohlen von EHV-positiven Stuten können – wenn sie vorher nicht verfohlt werden, lebensschwach zur Welt kommen und sterben dann trotz durchgeführter Intensivtherapie wenige Tage nach der Geburt.

 

2. EHV 4 + 1 - Fieberhafte Atemwegserkrankung (sog. Rhinopneumonitis):

Die Symptome dieser durch Herpesviren hervorgerufene Erkrankung sind denen einer Influenza-Infektion sehr ähnlich: Sie beginnen in der Regel mit mäßigem bis leichtem Fieber zwischen 38.8 – 39.5°C, gefolgt von wässrigem Nasen- und Augenausfluß sowie Husten. Obwohl die meisten Pferde nur milde Symptome zeigen, kann es durch eine sekundäre, bakterielle Infektion zu einem schweren Krankheitsverlauf bis hin zu einer Lungenentzündung kommen.

 

3. EHV 1 + 4 - Erkrankung des Nervensystems mit Lähmungen und Koordinationsstörungen (paretisch-paralytische Form/ Parese = teilweise Lähmung, Paralyse = vollständige Lähmung):

Bei dieser – am meisten von den Pferdebesitzern gefürchteten und bei ca. 30% der infizierten Pferde möglichen – neurologischen Verlaufsform greifen die Equinen Herpesviren auf das Nervensystem über und schädigen die Nervenbahnen.

Sie beginnt mit einer kurzen Fieberphase, die jedoch meist unbemerkt bleibt oder äußert sich in leichtem Fieber mit Nasenausfluss und Husten. Wenige Tage später kommt es zu einer plötzlich auftretenden Ataxie mit Koordinationsstörungen, einem schwankenden Gang und Lähmungserscheinungen, die insbesondere die Hinterhand betreffen. Grund dafür sind Blutungen in das Rückenmark, welche durch eine akute Entzündung der Wände kleiner Blutgefäße entstehen und das Blut in benachbartes Gewebe austreten lassen, wodurch Druck auf das Rückenmark entsteht. In der Folge kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und dem Absterben betroffener Bereiche und massiven Störungen in der Funktion des Rückenmarks. Die Koordination der Skelettmuskulatur wird dadurch so sehr beeinträchtigt, dass es dabei zum Festliegen mit Komplikationen kommen kann – in diesem Fall wird eine Euthanasie aus Tierschutzgründen erforderlich.

Meist ist bei den betroffenen Pferden das Bewusstsein und das Verlangen nach Futteraufnahme ungestört, während Störungen des Kot- und Harnabsatzes auftreten können.

 

Ca. 90% der Pferde sind Virusträger – nur wenige werden aber wirklich krank!

Nach dem Kontakt mit dem Virus entwickelt dieser eine Latenz, was bedeutet: Das Virus verweilt zunächst im Organismus, ohne nach außen sichtbare Symptome zu verursachen, denn nach der Ansteckung zieht sich das Virus in die Nervenzellen (z.B. Trigeminusganglion) zurück und entzieht sich auf diese Weise dem Angriff des Immunsystems des Pferdes.

Ein erfolgreicher Angriff des Immunsystems auf die Herpesviren ist darum auch nur in der Phase möglich, in welcher sie sich im Blutkreislauf befinden, wo die hier zirkulierenden spezifischen Antikörper sie inaktivieren – entscheidend ist dabei aber der Antikörperspiegel des Pferdes, mit dem es für den Kampf gegen die Viren gerüstet ist.

 

Aktiviert – so dass es zum Ausbruch von Krankheitssymptomen kommt – wird die Infektion durch eine Immunsuppresion wie

  • eine Medikamentenbehandlung
  • Stresssituationen wie nach einem Stallwechsel, nach einem langer Transport, nach Pferdesportveranstaltungen, beim Wechsel in eine andere Herde, bei Klinikaufenthalten (Operation, Narkose, fremde Umgebung, Trennung von Bezugsperson/Koppelnachbar), beim Absetzen des Fohlens von der Mutterstute oder bei gleichzeitigem Auftreten anderer Erkrankungen.
  • Ein geschwächtes Immunsystem durch den Fellwechsel, Parasitenbefall, schlechtes Futter oder eine andere Infektion

 

Insofern erfolgt die Gefährdung eines Pferdes durch Herpesviren aus zwei Richtungen:

  • zum einen durch ein anderes Pferd über die Tröpfcheninfektion
  • zum anderen aus dem eigenen Organismus, durch die in den Ganglien symptomfrei vorhandenen, inaktiven Viren

 

Therapie

Die Therapie bei einer Infektion mit Equinen Herpesviren erfolgt symptomatisch – was bedeutet: Eine effiziente und direkte medikamentelle Bekämpfung des Virus nach dem Ausbruch der Krankheit ist nicht mehr möglich.

Darum ist der beste Weg der Vorbeugung gegen eine Aktivierung der EHV-Infektion die Stärkung des Immunsystems.

Dosierungs- und Anwendungsempfehlung
  • Ponys                      (unter 300 kg Körpergewicht)                                    30 g täglich
  • Kleinpferde             (300 kg bis 450 kg Körpergewicht)                          40 g täglich
  • Großpferde             (bis 450 kg bis 550 kg Körpergewicht)                    50 g täglich
  • Schwerere Pferde    ab 550 kg Körpergewicht                                        60 g täglich

 

Zur zusätzlichen Unterstützung wird eine Kur mit reinem L-Lysin empfohlen:

Über zwei bis drei Wochen als Gabe in hoher Dosis (20-30 g pro Pferd und Tag).

 

 

Hinweis


Für die korrekte Anwendung, Dosierung und Fütterung kann Architequus keine Haftung übernehmen. Jeder Tierhalter ist für seine Tiere, jede Tierhalterin für ihre Tiere, selbst verantwortlich. Stets sollte der Tierarzt/Tierärztin oder Tierheilpraktiker/in Eures Vertrauens bei einer Ernährungsumstellung zu Rate gezogen werden, denn jedes Tier verhält sich anders und reagiert möglicherweise unterschiedlich auf bestimmte Inhaltstoffe.

 

 

Zusammensetzung

Ingredienzien:

L-Lysin, Zistrose, Hagebutte, Tragantwurzel (Astragalus membranaceus), Roter Sonnenhut (Echinacea), Katzenkralle, Kapuzinerkresse, Meerrettich, Salbei, Knoblauch, Baumbart, Taigawurzel, Schwarzkümmelsamen, Bierhefe, Propolis, Schwarzkümmelöl

 

Analytische Bestandteile

Rohfaser:

11,59%

Rohprotein:

11,89%

Rohfett:

9,73%

Rohasche:

4,51%

 

Die Analysewerte unterliegen den bei Naturprodukten üblichen biologischen Schwankungen.

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